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Kiss from a Rose

Freitag, 1. Februar 2019

Als die unangefochtene Nummer 1 unter den Schnittblumen bringt die Rose in genau dem Monat Farbe, Duft und Schönheit ins Haus, in dem die Natur erst zögernd in Gang kommt: im Februar. Die Rose als Valentinsliebling ist eine prächtige Erscheinung und in vielen Farben und Formen erhältlich – von der Sprayrose bis zur edlen Solistin. Jedes Jahr kommen wieder neue Sorten auf den Markt, die Arrangements und Sträuße veredeln.

Herkunft 

Die Rose gehört zur Familie der Rosengewächse und ist in der freien Natur in fast 300 Arten zu finden. Die Zahl der gezüchteten Kultursorten wird auf mehr als 30.000 geschätzt. Rosen wachsen schon lange Zeit auf der Erde. Es wurden fossile Überreste von Wildrosen gefunden, die vor 40 Millionen Jahren geblüht haben. Die Pflanze wurde vor etwa 5.000 Jahren in China erstmals als „Zierrose” verwendet. Vor dem achtzehnten Jahrhundert gab es nur rosafarbene und weiße Rosen. Erst später kamen  rot- und gelbblühende Sorten hinzu. 

Sortimentsauswahl 
Mit einer Auswahl von mehr als 600 Sorten ist das Rosensortiment groß und entwickelt sich rasant, da jedes Jahr neue Sorten hinzukommen. Neben klassischen einstieligen Rosen und Sprayrosen, gibt es Rosen mit „Grasherzen“, bei denen der Blütenboden in die Blüte hineinwächst, und Rosen, die mit ihrer Vielzahl an Blütenblättern den Pfingstrosen ähneln. Um sich zu unterscheiden, bieten immer mehr Rosengärtnereien neben den Klassikern auch Rosen in speziellen Farben und Formen an.

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Valentine à la carte 

Da wir heute aus dieser Vielfalt wählen können, macht es auch Freude am Valentinstag ein breiteres Sortiment im Blick zu haben.
• Für alle, die es klassisch lieben, zählt nur die rote Rose, eventuell gemischt mit Weiß.
• Etwas moderner: eine Mischung aus roten mit hellrosa- und pinkfarbenen Rosen.
• Liebe zwischen BFFs: zartrosa Rosen oder ein Mix aus Rosen in allen Farben. 
• Für die LBGT-Community und liebende Menschen mit anderem Geschmack: Regenbogenrosen!
• Für Liebeserklärungen von Millennials- und Centennials: ein Strauß wie frisch gepflückt mit vielen verschiedenen Blumen und Grasherzrosen. 

Hierauf sollten Sie beim Kauf von Rosen achten 
• Länge und Dicke des Stiels, Höhe und Breite der Knospen und die Anzahl der Blütenblätter müssen in einem guten Verhältnis zueinander stehen.
• Die Blätter sollten frisch und fest sein. Ob sich Dornen an den Stielen befinden, hängt von der Sorte ab. Es können viele bis fast keine sein.
• Wenn Rosen zu unreif geerntet werden, ist in den Blütenblättern zu wenig Energie, um die Knospe zum Aufblühen zu bringen. Dies ist bei jeder Sorte anders. Es ist also besonders wichtig, beim Kauf auf den richtigen Reifegrad zu achten, um den Konsumenten Rosen anbieten zu können, die sich in der Vase auch vollständig öffnen.
• Produktionsbedingungen, Kühlkette und Transport aus dem Ursprungsland bestimmen maßgeblich die Qualität der Rosen.
• Die Rose muss beim Kauf frei von Krankheiten und Schädlingen sein, achten Sie besonders auf einen Befall mit Echtem Mehltau (der „weiße") oder Botrytis, einem Pilz, der die Qualität der Rose schnell beeinträchtigt.

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Pflegetipps für Profis 
• Verwenden Sie Vasen oder Eimer, die ordnungsgemäß gereinigt wurden, und frisches Leitungswasser. Fügen Sie dem Wasser Schnittblumennahrung in der richtigen Konzentration hinzu. Spezielle Mittel für Rosen sind am besten geeignet.
• Entfernen Sie die Blätter, die unter der Wasseroberfläche liegen, um einer zu starken Vermehrung von Bakterien im Wasser vorzubeugen. Wenn möglich, sollten die Dornen am Stiel verbleiben. Wunden am Stamm regen das Bakterienwachstum an, was wiederum die Haltbarkeit verkürzt.
• Mit einem sauberen und scharfen Messer oder einer Gartenschere ca. 3 bis 4 cm des Stielendes abschneiden bzw. anschneiden. Stellen Sie die frisch angeschnittenen Stiele direkt in die Vase oder den Eimer.
• Überprüfen Sie den Wasserstand regelmäßig und füllen Sie bei Bedarf mit frischem Wasser auf. Halten Sie die Rosen von Wärmequellen wie Heizkörpern oder Sonne fern. Befeuchten Sie Rosenblüten nie mit einer Wasserspritze, da dies den Befall mit Botrytis begünstigt.
• Rosen können im Kühlhaus bei 2-4° C gelagert werden. Achten Sie jedoch darauf, dass die Rosen durch zu hohe Luftfeuchtigkeit oder Kondensation in der Folie nicht feucht werden. Dies fördert ebenfalls den Botrytis-Befall.

Präsentationstipps für Profis 

Eine gute Präsentation kann den Verkauf von Rosen deutlich steigern. Zeigen Sie sie die edlen Schönheiten zusammen mit anderen Blumen, zum Beispiel mit rosafarbenen Sorten, denn Rosa ist eine der Trendfarben 2019. Verwenden Sie die luxuriösen Spezialverpackungen einiger Gärtner, um die Rosen zu schützen und gleichzeitig ihren besonderen Status zu unterstreichen. 
Ein wenig Platz rund um die Blumen gibt Ihren Kunden buchstäblich Luft, um eine Wahl treffen zu können. Konsumenten schätzen Rosen in gemischten Sträußen (Bestseller, die sie sofort mitnehmen können) und in Monosträußen und Arrangements (für besondere Anlässe). Da Rosen als Schnittblumen bekannt sind, kann auch ein kreatives Angebot verkaufsfördernd wirken: Schwimmend in Glasanhängern in einem Osterzweig, kurz abgeschnitten und verteilt in kleinen Vasensammlungen oder als Luxuselement in einem „Wie-frisch-gepflückt“-Strauß mit vielen Einzelblüten. 

Pflegetipps für Konsumenten 
• Rosen in eine saubere Vase mit frischem Wasser stellen.
• Schnittblumennahrung hinzufügen, um die Haltbarkeit zu verlängern.
• Die Stielenden 3– 5 cm mit einem scharfen und sauberen Messer schräg anschneiden oder mit einer Gartenschere abschneiden.
• Die Dornen an den Stielen möglichst nicht entfernen.
• Die Vase regelmäßig wieder mit Leitungswasser auffüllen.
• Die Rosen nicht in den Durchzug, in die volle Sonne, neben einen Heizkörper oder eine Obstschale stellen. 

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